Pressemitteilung: Tag der Bibliotheken

Seit 25 Jahren feiern wir in Deutschland am 24. Oktober den „Tag der Bibliotheken“. Und doch ist in diesem Jahr einiges anders. Viele Veranstaltungen müssen pandemiebedingt entweder im Freien oder digital stattfinden. Damit zeigen sich die mehr als 1.200 öffentlichen Bibliotheken auch unter erschwerten Bedingungen der Pandemie als lebendige und vielseitige Orte der Teilhabe. Denn mit jährlichen rund 25 Millionen Besuchern sind sie von sozialer und kultureller Bedeutung für ein vielseitiges Leben und gleichwertige Bildungschancen.

Prof. Dr. Andreas Degkwitz, Bundesvorsitzender des Deutschen Bibliotheksverbands e.V. (dbv): „In den vergangenen Monaten haben die Bibliotheken hochengagiert und kreativ auf neue, coronabedingte Herausforderungen reagiert und zahlreiche neue Services entwickelt, um all ihre Nutzer*innen weiterhin mit Informationen und Lesestoff zu versorgen – etwa durch vereinfachte Online-Registrierung, Medienlieferdienste für Personen, die einer Risikogruppe angehören, oder durch den Ausbau ihrer digitalen Angebote. Dabei haben Bibliotheken nicht nur ihren digitalen Medienbestand erweitert. Mit virtuellen Veranstaltungsformaten, Online-Seminaren und Podcasts haben sie auch neue Formate der Vermittlung und Kommunikation erarbeitet. Wir danken allen Bibliotheksmitarbeiter*innen ganz herzlich für ihren außerordentlichen Einsatz.“

Sie finden eine Übersicht einiger Veranstaltungen am 24. Oktober 2020 auf der Website des deutschen Bibliotheksverbands (DBV) e.V.

Hintergrund:

Der „Tag der Bibliotheken“ wurde 1995 vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker ins Leben gerufen und wird jährlich am 24. Oktober bundesweit begangen. Alljährlich wird damit die Aufmerksamkeit auf die mehr als 9.000 Bibliotheken in Deutschland gelenkt, die gerade im digitalen Zeitalter als offene und für die gesamte Bevölkerung frei zugängliche Orte der Bildung und Kultur wichtig sind. In ihrer Rolle als Wissensspeicher, Informationsvermittler und Kulturinstitution und mit ihrem sozialen Auftrag, Zugang und Teilhabe für alle zu schaffen, sind Bibliotheken in demokratischen Gesellschaften dauerhaft relevant und unverzichtbar.