Pressemitteilung – Düsseldorf, 07.04.2018

„Weltgesundheitstag am 7. April“

„Was nützt mir der Erde Geld? Kein kranker Mensch genießt die Welt!“

Johann Wolfgang von Goethe

Es gibt nicht viele Dinge, die unbezahlbar sind. Dinge, die so wertvoll sind, dass man sie mit Geld nicht aufwiegen kann. Unsere Gesundheit gehört gewiss in die Kategorie der unbezahlbar wichtigsten Dinge im Leben eines Jeden von uns.

So wird der 7. April seit 1948, dem Gründungsjahr der Weltgesundheitsorganisation (WHO), unserer Gesundheit gewidmet. Jedes Jahr richtet die WHO an diesem Tag das Augenmerk auf ein bestimmtes Gesundheitsproblem, damit uns die Bedeutsamkeit der Gesundheit, welche oft als selbstverständlich angenommen wird, bewusst wird.

In den Jahren zuvor wurden spezifische gesundheitliche Probleme bzw. Krankheiten wie Depression (2017) oder Diabetes (2016) zum Schwerpunkt dieses Aktionstages gewählt. Das diesjährige Thema birgt jedoch viel mehr einen sozialen Aspekt als einen medizinischen in sich.

Das Thema lautet „flächendeckende Gesundheitsversorgung (Universal Health Coverage)“, ein Thema, welches auch uns als Verband sehr am Herzen liegt.

Nach der Verfassung der WHO heißt es, dass der Besitz des bestmöglichen Gesundheitszustandes eines der Grundrechte jeden menschlichen Wesens bildet, ohne Unterschied der Rasse, der Religion, der politischen Anschauung und der wirtschaftlichen und sozialen Stellung. Die Gesundheit aller Völker sei eine Grundbedingung für den Weltfrieden und die Sicherheit. Aber ähnlich wie es bei anderen Menschenrechten der Fall ist, haben nicht alle Menschen unserer Erde die Möglichkeit gesund zu leben bzw. Ihre Gesundheit zu schützen.

Während wir in Deutschland weitestgehend eine sehr gute Gesundheitsversorgung genießen, sterben viele Menschen in anderen Staaten an mangelnder Versorgung mit sauberem Wasser, einer essentiell wichtigen Grundvoraussetzung für ein gesundes Leben. Diese und viele weitere Probleme gilt es gemeinsam zu lösen. Diese Probleme stellen nicht nur eine Herausforderung für die Politik dar, sondern auch für jeden Einzelnen von uns. Unser soziales Verantwortungsgefühl muss uns bewegen, über die Grenzen hinaus helfen zu wollen.

Wir möchten daher diesen Anlass nutzen, um unsere Mitmenschen für dieses Thema zu sensibilisieren. Wir möchten, dass jeder seine eigene Gesundheit wertschätzt und parallel dazu anderen Menschen mit weniger Möglichkeiten hilft.

In diesem Sinne empfehlen wir allen Mitgliedsvereinen Informationsabende und Projekte zum Thema „flächendeckende Gesundheitsversorgung“ zu organisieren, oder aber auch Unternehmungen mit diesem Ziel zu unterstützen.


Verband engagierte Zivilgesellschaft in NRW e.V.

Der „Verband engagierte Zivilgesellschaft in NRW e.V.” (VEZ NRW) ist ein Verband für Vereine in Nordrhein-Westfalen, die sich in den Bereichen Kultur, Bildung und Soziales engagieren. Gemeinsam mit den Mitgliedsvereinen möchte der VEZ NRW durch zivilgesellschaftliche Projekte Lösungsansätze für gesellschaftliche, sozio-kulturelle, und humanitäre Herausforderungen entwickeln. Ein weiterer Schwerpunkt der Verbandsaktivitäten liegt im Bildungsbereich.

Im Juni 2014 ist der VEZ NRW durch die Zusammenarbeit von acht gemeinnützigen Gründungsmitgliedern initiiert worden. Die von der Hizmet-Bewegung inspirierten Gründer möchten ihren Mitgliedsvereinen, die sich in unterschiedlichen Bereichen engagieren, durch Vernetzung und Kooperationen Synergien verschaffen und zu ihrer Entwicklung beitragen. Ziel ist es, durch die Zusammenarbeit die gemeinnützigen Arbeiten bestmöglich zu gestalten. Aktuell zählt der Verband 63 Mitgliedsvereine.

Kontakt:

Genç Osman Esen
Vorstandsvorsitzender

Stephanstr. 3
40599 Düsseldorf

Mobil: +49 178 – 899 99 67

Fax:    +49 211 – 54 22 1229

E-Mail: g.esen@vez-nrw.de

Webseite: www.vez-nrw.de